Qualitätssicherung

Maximale Qualität für maximalen Erfolg

Qualitätssicherung

Die Top-Qualität unserer medizintechnischen Produkte, Präzisionsfedern, Mikrodrehteile, Stanzbiegeteile und Kunststoffverbundteile ist die Basis für höchste Kundenzufriedenheit und unseren Erfolg. Dafür arbeiten wir. Und danach richten wir unsere Organisationsstrukturen, unser Qualitätsmanagement und unsere Prozesse aus.

Qualität gestalten

  • Wir wollen mehr als zufriedene Kunden – wir wollen unsere Kunden begeistern
  • Qualität ist für uns mehr als das Produkt, Qualität ist alles, was wir tun
  • Qualität ist die Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Führungskräfte sind Vorbild und Unterstützer für ihre Mitarbeiter
  • Wir planen die Qualität von der Produktentstehung bis zum Serienauslauf
  • Unsere Qualitätszertifikate finden Sie hier

Kundenorientierung

  • Kompetente und freundliche Kooperation
  • Optimaler Kundenservice und kurze Reaktionszeiten
  • Schnelle Regelkreise für Qualität und Kosten (Shopfloor Management)
  • Null-Fehler-Strategie für Produktion und Dienstleistungen (Poka-Yoke)
  • Verlässliche Termine und Zusagen

Fehler haben keine Chance

  • Korrigierende und präventive Qualitätssicherung (CAPA)
  • Stabile und sichere Prozesse (TPM / Validierungen)
  • Gelebte Verbesserungskultur
  • Schulung der Fähigkeiten aller Mitarbeiter zu qualitätsorientiertem Handeln
  • Wir analysieren das Risiko (FMEA / Risikomanagement) und treffen Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlern (CAPA) entlang der Wertschöpfungskette, um höchste Qualität und Produktsicherheit zu gewährleisten
  • Vorausschauende Instandhaltung (TPM)
  • Gelebtes Lieferantenmanagement

Wettbewerbsfähigkeit und Marktführerschaft

  • Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Verfahren und Methoden
  • Ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur Erhaltung der Marktnähe
  • Aufbau von Entwicklungspartnerschaften mit Kunden, Lieferanten und Forschungsinstituten
  • Einheitliche Qualitätsstandards und –systeme in allen Unternehmen der KERN-LIEBERS Firmengruppe
  • Eigene Ausbildung von Fachkräften und ständige Weiterbildung der Mitarbeiter
  • Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Die Anforderungen an Druckfedern in Einsatzgebieten wie Fahrzeugbremssystemen, Medizintechnik oder komplexen Elektroschaltern machen es notwendig, die Eigenschaften und Qualität der Drahtfedern, Bandfedern und Kunststoffbaugruppen zum großen Teil in integrierter 100%-Prüfung zu vermessen. Hierfür stehen spezielle Maschinen zur Verfügung, die in den Arbeitsprozess integriert sind. Separate Prüfmaschinen übernehmen eine Vielzahl von Prüfaufgaben:

  • Erfassung Kraft- und Weg-Kennlinie der Drahtfedern und Bandfedern
  • hochgenaues Längenmess- und Kraftmesssystem
  • integrierte Geometriemessung über Kamerasystem

Dabei legen wir Wert auf:

  • einen vollautomatischen Prüfablauf
  • eine prozesssichere Selektierung
  • hohe Prüfleistungen

Prüfung von Oberfläche, Gestalt, Härte und Sauberkeit intern sowie extern in akkreditierten Laboren

  • Klassische und computergestützte Kontur- und Härteprüfung
  • Rauigkeitsmessungen
  • Mikroskopische Oberflächenuntersuchung
  • Partikelprüfung (Restschmutz)
  • Oberflächenspannung / Fettfreiheit (Prüftintenmethode)
  • Biokompatibilität

Ihre Produkte müssen oft ein komplexes Anforderungsprofil erfüllen.

Beispiel technische Federn: neben den zum Teil vorgegebenen Mindestanforderungen in Bezug auf Lebensdauer muss das Federverhalten in anwendungsnahen Prüfbedingungen getestet werden. In Absprache mit unseren Kunden entwickeln wir hierzu gezielte Prüfeinrichtungen für sämtliche Federvarianten.

Zielsetzung ist meist die Ermittlung der Lastzyklenzahl bis zum Bruch der Feder beziehungsweise der Nachweis über eine zu gewährleistende Mindestzyklenzahl.

Auf Kundenwunsch können weitere diverse Prüfungen durchgeführt werden.

Beispiele hierzu sind z.B:

Prüfungen bezüglich

  • Dichtigkeit
  • Kraft- und Zugfestigkeit
  • Kurzschluss
  • Widerstand
  • Restfeuchte
  • Form- und Lagerichtigkeit
  • Bondflächenprüfung mittels Kamerasystem

In der Serienprüfung gewährleisten wir durch ständige Stichprobenentnahmen das hohe Qualitätsniveau sämtlicher Produkte.

In modernen feinmechanischen Systemen, u.a. in der Medizintechnik, der Mess- und Regeltechnik sowie in Uhren, kommt der Vermeidung von Schmutz und Partikeln eine große Bedeutung zu. In diesen Systemen können kleinste Bewegungen blockiert werden und zum Funktionsausfall führen. Da die Systeme für „Lifetime Use“ und geschlossen konzipiert sind, ist eine nachträgliche Reinigung nicht mehr möglich.

Die Restschmutzanalyse dient sowohl der Auffindung von tatsächlichen und potenziellen Verschmutzungsursachen und deren Beseitigung als auch dem Kunden gegenüber zum Nachweis der Lieferung sauberer Bauteile.

National und international gibt es eine Vielzahl von Prüfvorschriften. Wir stellen uns auf kundenspezifische Prüfvarianten ein.

Die Ergebnisse werden u.a. nach VDA Band 19 dokumentiert und bewertet.

Ein weiteres bedeutendes Element im Risikomanagement ist die FMEA-Methodik, die bei CARL HAAS einen sehr hohen Stellenwert genießt. Bereits in der Angebotsphase werden systematische Herstellbarkeitsanalysen durchgeführt. Auf dieser Basis lassen sich frühzeitig potenzielle Fehlerquellen identifizieren und vermeiden. Durch Verknüpfen von Produkt- und Prozess-FMEA schließen wir potenzielle Funktionsmängel in der Seriefertigung weitestgehend aus.

Die Erstellung erfolgt nach der 5-Schritte-Methode: Strukturanalyse, Funktionsanalyse, Fehleranalyse, Risikobewertung, Optimierung.

Im Bereich Medizintechnik erfolgt das Risikomanagement nach DIN EN ISO 14971.

Darüber hinaus binden wir unsere Kunden sowie unsere Lieferanten für Werkzeuge und Anlagen frühzeitig in unser Risikomanagement ein.

Die kamerabasierten Prüfsysteme werden durch Hard- und Software-Spezialisten auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst.

Dabei werden verschiedene Messverfahren für Stichproben, zur Inline-Prozesskontrolle oder zur 100 %-Endprüfung eingesetzt.

Beispiele

  • Kamerasysteme
  • Sensoren
  • High-Speed-Kamera zur Prozessanalyse

3-D-Messverfahren, Prüfungen im Warenein- und Warenausgang

  • Optische, taktile und lasergestützte 2- und 3-D- Messverfahren
  • Fertigungsbegleitende Prüfungen, größtenteils in den Fertigungslinien und Fertigungszellen integriert
  • Vollautomatische, fertigungsintegrierte Messzellen sowie Werkerselbstprüfungen an separaten 3-D-Messgeräten
  • Angepasste Messlösungen für spezielle Anwendungsfälle

Kundenspezifische Widerstandsmessungen führen wir beispielsweise durch an:

  • Glühwendeln
  • Kontaktfedern
  • Draht
  • Band
  • Kunststoffverbundbaugruppen

Viele anspruchsvolle Anwendungen unserer Kunden benötigen eine Dichtigkeitsprüfung der Kunststoffverbundteile. Diese werden in unserem Hause vorwiegend nach Kundenvorgaben durchgeführt.

Solche Prüfeinrichtungen zur Dichtheitsmessung von Kunststoffverbundteilen können von Ihnen bereitgestellt oder in unserem Gerätebau realisiert werden.

Die Herausforderung bei Spiralfedern, wie z.B. Messgerätefedern, ist das Messen des Drehmoments, das bei vielen unserer Kunden entweder mit unterschiedlichen Messgeräten oder gar nicht durchgeführt wird.

Um die Qualität der CARL-HAAS-Spiralfedern messen zu können und Messdifferenzen im Vergleich zu Messungen des Kunden zu vermeiden, haben wir ein spezielles Drehmomentmessgerät  entwickelt. Dieses wurde ursprünglich für den Eigenbedarf verwendet, kann auf Wunsch jedoch auch von unseren Kunden erworben werden.